Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckansicht
Erweiterte Suche
Logo:  Rheinland-Pfalz - Zurück zur Startseite mbwjk.rlp.de
  • Ziele
  • Instrumente
  • Förderung
  • Projekte
  • Aktuelle Veranstaltungsreihe
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • English Sites
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • www.rlp.de
Startseite

Willkommen

Den Wandel aktiv gestalten

Die Folgen der weltweiten Abrüstung haben in Rheinland-Pfalz wie in keinem anderen Bundesland tiefe Spuren hinterlassen. Als Folge sind bisher über 100.000 militärische und zivile Stellen verloren gegangen. Seitens der deutschen, französischen und amerikanischen Streitkräfte sind bis Ende 2009 insgesamt 640 Liegenschaften und Objekte mit mehr als 13.000 ha Fläche freigegeben bzw. zur Freigabe angekündigt worden. Hinzu kommen immer mehr zivile Konversionsflächen wie Post-, Bahn- oder Industriebrachen.

Besonders betroffen ist die Region Westpfalz, mit rund 4.000 ha Fläche. Zu den ehemaligen Militärflächen kommen zahlreiche zivile Konversionsflächen der Bahn, Post, sowie Industrie- und Gewerbebrachen hinzu. Der Truppenabbau - einhergehend mit Arbeitsplatzabbau, Wertschöpfungsverlusten und einem Überangebot an zu verwertenden Flächen - haben zu einschneidenden Folgen für die Wirtschaft, den Arbeits- und den Immobilienmarkt des Landes geführt.

Diesen großen Herausforderungen stellt sich das Land in enger Zusammenarbeit mit der kommunalen Seite erfolgreich. Dazu wurden nachfolgende Maßnahmen ergriffen:

  • schnelle und entschlossene Reaktion,
  • Aufbau handlungsfähiger Strukturen,
  • Entwicklung schlüssiger Strategien für die Regionen,
  • Einleitung notwendiger Vorarbeiten wie z.B. Gefahrerforschungsmaßnahmen,
  • massive Bereitstellung von Fördermitteln,
  • Aushandlung von Verwertungsmodellen mit dem Bund,
  • Erarbeitung von Verwertungskonzepten,
  • Gewinnung von Investoren für Großprojekte.

Aufgrund der finanziellen Situation der öffentlichen Hand, zunehmender Globalisierung, der demographischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Verhältnisse insgesamt müssen neue Ideen zur Finanzierung der Konversionsprojekte entwickelt werden. Dabei wird verstärkt auf Public-Private-Partnership Modelle (PPP-Modelle) gesetzt.

Ziel ist es, mit vertretbarem öffentlichen Mitteleinsatz das Optimale zu erreichen. Diese Strategie garantiert auch in Zukunft eine erfolgreiche Konversionspolitik in Rheinland-Pfalz. Die Erfolge der bisherigen Konversions- und Entwicklungspolitik sprechen für sich.